Informationen zur Energiesituation bei ROLEC bezüglich unsicherer Gasversorgung mit russischem Erdgas

Der aktuelle Status bei ROLEC:

Unsere Produktions-/Lagerhallen werden mit Erdgas beheizt.
Die Prozesswärme für die Pulverbeschichtung wird ebenfalls mittels Erdgasverbrennung erzeugt.
Zwei Drittel der Bürofläche werden bereits mit Luftwärmepumpen temperiert.

Die mittelfristige Planung (die nächsten 24 Monate):

Die Raum- und Hallenbeheizung soll fast komplett auf Beheizung mit Wärmepumpen umgestellt werden.
Noch in 2022 wird eine PV-Anlage mit einer Peak-Leistung von 650 KW in Betrieb genommen werden.
Kurzfristig reicht dies leider nicht, um von russischem Erdgas unabhängig zu werden. Deshalb wird bei uns seit einigen Wochen mit Hochdruck an der Installation eines Backups mittels Heizöls gearbeitet. Selbstverständlich wird Heizöl nur eine vorübergehende Notfalllösung sein.

Unsere Notfallplanung (kurzfristig):

Noch vor dem Winter 2022/2023 werden wir für die Beheizung der Hallen eine Ölheizung inkl. 15.000 Liter-Heizöltank neben der bestehenden Gasheizung installieren. Dann kann je nach Marktlage entweder mit Heizöl oder Gas geheizt werden. Einer unserer beiden Einbrennöfen in der Pulverlackierung wird bis Ende September 2022 mit einem sogenannten Zweistoffbrenner ausgerüstet sein. Danach kann er dann wahlweise mit Gas oder Öl betrieben werden. Da beide Öfen weniger als anderthalb Schichten in Betrieb sind, könnte bei einem 3-Schichtbetrieb die momentane Kapazität auch ganz ohne Erdgas erhalten werden.

Die ROLEC-Produktionsstätte in Portugal:

Das hier verwendete Gas für die Prozesswärme und die Beheizung im Winter kommt ausschließlich aus afrikanischen Ländern. Das bedeutet, dass die Fertigung in unserem portugiesischen Werk von russischen Lieferungen komplett unabhängig ist. Energie ist dort auch erheblich teurer geworden, bleibt aber mit großer Sicherheit verfügbar. Die Pulverlackieranlage von ROLEC in Portugal ist momentan nur einschichtig ausgelastet, so dass von dort im Notfall noch Kapazität zur Verfügung gestellt werden könnte. Die Aufrechterhaltung der Produktion für unsere Kunden ist so mit großer Sicherheit über den Winter 2022/2023 auch bei potentiell ausbleibender Gaslieferung aus Russland sichergestellt. Der relativ große Anteil des Aluminiumgusses, der in Portugal produziert wird, ist ebenfalls nicht betroffen, da das Gas zum Schmelzen des Rohaluminiums, wie bereits erwähnt, aus Afrika bezogen wird.

Im Sinne unserer Kunden tragen wir dafür Sorge, dass auch im Falle einer Energieversorgungs-Notlage die Produktion reibunglos weiterlaufen kann.

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